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Der Olympiapark
Der Olympia-Park in München ist
ein sehr beliebter Freizeit- und Veranstaltungsort. Er umfasst eine
Fläche von 850.000 qm. für jeden Besucher ist etwas
geboten: Spazieren gehen, neugestaltete Walkingwege, Joggen, Rudern,
Eislaufen, Schwimmen, Fitness im Keller der Schwimmhalle und vieles
mehr. Hinzu kommen die vielen kulturellen Veranstaltungen und
Sportevents: z. B. Rock- und Pop-Konzerte, große Opern fanden
schon statt, Musicals, Sommer-Tollwood-Festival, Sommerfest,
LILALU-Festival für Kinder und Familien, Ausstellungen,
6-Tage-Rennen, Firmenlauf, Beach-Volleyballtuniere. Hinzu kam letztes
Jahr das große Aquarium „Sea-Life“. Ausführliche
Informationen zu sämtlichen Events und den Veranstaltungsorten
findet man auf der Homepage des Olympiaparks:
www.olympiapark-muenchen.de.
Weitere Eventadressen zum Olympiapark: www.tollwood.de
www.sealifeeurope.com/
www.lilalu.org
Sommerfest
Olympiapark www.theatron.de/
Sport im Olympiapark: KLICK
MICH sowie http://minigolf-olympiapark.de/
München-Marathon mit Start beim
Olympiapark www.muenchenmarathon.de
FOTOS
ZUM PARK (zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken)
Zur Geschichte
des Olympia-Parks
Der Olympiapark wurde anlässlich der
olympischen Sommerspiele 1972 in München geschaffen. Willi
Daume, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees hatte die
Idee, dass München der Austragungsort der XX. Olympiade sein
könnte und ging mit der Idee zum damaligen Oberbürgermeister
Hans-Jochen Vogel, der nach reiflicher Überlegung ebenso von dem
Gedanken angetan war. Am 31.12.1965 wurde die offizielle Bewerbung
beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht.
Am 26.04.1966 stimmten nach dem 2.
Durchgang 31 IOC-Mitglieder für München. Zur Auswahl
standen Detroit, Madrid, Montreal und München.
Im Jahr 1968 begannen nach langer
Planung die Baumaßnahmen: Ausbau der U- und S-Bahn und des
Rings, Bau der Stadien, des olympischen Dorfs, der Pressestadt mit
Pressezentrum, des Funk- und Fernsehzentrums und vieles mehr. Als
Bauort für die Sportstätten wurde das Oberwiesenfeld
gewählt, wo bis vor Baubeginn der Bombenschutt des 2. Weltkriegs
getürmt war. So entstand auch der Olympiaberg.
Obwohl man am Anfang die Kosten relativ
gering halten wollte, erreichte man im Oktober 1971 einen Gesamtetat
von 2 Mrd. DM, somit wurde die Olympiade zu den bis dahin teuersten Spielen.
Am 28.07.1972 begann schließlich
der Fackellauf in Olympia, der Ur-Stätte in Griechenland. Am
26.08.72 wurden die olympischen Spiele feierlich eröffnet. Das
Motto von „heiteren Spielen“ wollte man auf der Eröffnungsfeier
umsetzen. Da die Olympiade das erste Sport-Weltereignis nach dem 2.
Weltkrieg auf deutschem Boden war, sollte der Welt eine heitere und
freundliche Bundesrepublik präsentiert werden. Die
Eröffnungsfeier war sodann ein voller Erfolg, da sie farbenfroh
und fröhlich mit beswingter Musik gestaltet wurde. Der
Bundesrepublik wurde dadurch eine Menge Sympathie entgegengebracht.



10 heitere Tage folgten, in denen alles
stimmte: ein sonniges Wetter, die Stimmung der Münchner und der
ausländischen Gäste und die sportlichen Leistungen der
Athleten. Meine Schwester erzählte mir, dass alle Menschen in
München vergnügt und gut gelaunt waren. Die
Völkerverständigung war fantastisch und es schien alles so
friedlich. Bis zum 05.09.1972, als 8 junge Palästinenser der
Terrorgruppe schwarzer September das israelische Mannschaftsquartier
überfielen, 2 Sportler töteten und 9 als Geiseln nahmen.
Über Nacht wurde München zum Nebenkriegsschauplatz des
israelisch-palästinensischen Konflikts. Leider konnte man am
06.09.1972 auch die 9 Geiseln nicht retten, alle 9 waren tot, 5
Terroristen wurden erschossen und die anderen verhaftet. „Es war
als ob ein schwarzer Schleier über München fiel“ erzählte
man mir. Die Spiele wurden unterbrochen, aber nach einer Trauerfeier
am nächsten Tag wurden die Spiele wiederaufgenommen, es waren
aber keine heiteren Spiele mehr. Am 11.09.1972 fand dann die
Schlussfeier statt, an der man eine „gedämpfte Heiterkeit“
spürte. So sollte eine Olympiade, die eigentlich ein
Friedensereignis ist, nicht enden.
Willi
Daume, der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees sagte
zum Abschluss: „In einigen Monaten, in ein paar Jahren, ja
vielleicht erst in Jahrzehnten wird man sagen, dass München ein
zeitgeschichtliches Ereignis war, das mit seiner ganzen Tragik,
seiner Wirrnis und der Unreife die Probleme deutlich gemacht hat, mit
denen wir in dieser Welt von heute leben müssen. Für mich
gibt es nur ein unendliches Bedauern, dass es uns nicht gelang, die
Spiele zu dem unvergesslichen Fest zu steigern, das es werden
sollte.“
Ausführliche Berichte und vieles
mehr zu den Olympischen Spiele in München 1972 finden Sie auf
folgender sehr gut gestalteten privaten Internetseite:
www.olympia72.de
Und hier noch 2 Internetseiten von
Zeitzeugen der Olympiade 1972:
http://www.fritz-rubin.de/
(Homepage
des ehemaligen Leiters des Wachdienstes im Olympischen Dorf)
http://www.mahnert-online.de/olympia72.html
Fotos und Beschreibung
zum Olympiapark:
http://www.stadtpanoramen.de/muenchen/olympiapark.html
http://www.olypark.de/
(eine Dokumentationsseite
über den Olympiapark München)
Und
"last but not least" einige Internetseiten zum Stadtteil
beim Olympiapark: (natürlich befindet sich ein Teil des Parks
auch im Stadtbezirk Neuhausen)
http://www.arge-milbertshofen.de
Website der ARGE Milbertshofen mit Stadtteilinfos
http://www.olympiadorf.de/
Website zum Olympiadorf
http://www.kultur-forum2.de
Kulturverein des Olympiadorfs
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